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17/04/2011 / bauinformant

Youtube Video: „Unsere Stadt“

Auch zu finden auf Andrej Holmes „Gentrification Blog“:

Düsseldorf: Recht-auf-Stadt-Kitsch

Kitsch Cats auf facebook

24/07/2010 / bauinformant

Freiraum Berlin: „Da ist noch viel Luft drin“

24.07.2010 | 19:01 | von Eva Male (Die Presse)

Büros in mobilen Containern, Bars in Wohnwagen, eine ständig weiterwandernde „Szene“ und zwanglose Provisorien: Die Berliner sind findig und flexibel. Die vielen Brachen kommen ihnen dabei entgegen.

Textausschnitt Presseartikel:

Im gleichen Atemzug verändert sich auch das „Städtchen drumherum“. Tempelhof grenzt an Kreuzberg und Neukölln, schon spricht man von „Kreuzkölln“, einem Ort, der neuerdings magnetische Wirkung entfaltet. Wieder zieht die Szene weiter – dorthin, wo sich neue Möglichkeiten eröffnen. Prenzlauer Berg ist längst passé, weil zu künstlich und kinderwagen-verstopft, der letzte Club hat den Stadtteil verlassen. Friedrichshain gilt noch als cool, steht aber auf der Liste nicht mehr ganz oben. Die beiden Musiker Red (37) und Nina (35) sind, wie so viele andere, gerade nach Neukölln gezogen. „Hier sieht es so aus, wie ich Berlin vor 25 Jahren kennengelernt habe“, sagt Red, „ein gewachsenes Viertel, alter Westen, halblegale Kneipen, Ausländer, sozial schwächere Schichten und Kreative“. Für viele die ideale Mischung. „Hier ist es so, als ob die Leute ihr Wohnzimmer zur Kneipe machten.“

Zum vollständigen Pressetext:  diepresse.com

22/07/2010 / bauinformant

GERÄUSCHE – Die Pest in den Zeiten der Cholera

KOLUMNE VON ARNO FRANK

Textausschnitt:

Unlängst begingen wir den fatalen Fehler, aus einem nordhessischen Naturschutzgebiet (Zwitscher, Tirilier, Plätscher) wieder ins nördliche Neukölln (Knatter, Wummer, Brüll) zu ziehen. Zurück also in ein Migranten- und Hartz-IV-Viertel, das sich während unserer Abwesenheit eifrig „gentrifiziert“ hatte. Gentrifizierung ist für ein Stadtviertel, was die Pubertät für einen Menschen ist. Es wird attraktiv, lebendig, sozial, aber auch ein wenig wunderlich, schrill und trotzig. Es testet Grenzen aus, quackelt ständig dummes Zeug und macht Lärm, viel Lärm.

Zum Artikel: Die Pest in den Zeiten der Cholera, taz.de

21/07/2010 / bauinformant

Gentrification Strikes Again in Berlin

Renowned Photography Gallery Faces Eviction

By Pia-Luisa Lenz

The thriving real estate market in the center of Berlin is both a magnet for investors and a curse for cultural centers. The latest victim of the gentrification process is the renowned C/O Berlin gallery, known for showing the works of Annie Leibovitz and other top world photographers.

It’s been many years since Oranienburger Strasse, in the central Berlin district of Mitte, was a hub of underground culture and alternative lifestyles. It has long since morphed into a tourist strip, with the usual mix of generic fashion shops, flashy bars and cheap eateries. But a few centers of culture have tried to hold out amid the encroaching commercialization. Now, however, both C/O Berlin, an internationally renowned photography gallery, and Tacheles, a huge former squat turned art center, face eviction. Gentrification is wiping away the last vestiges of the vibrant post-1989 scene.

complete article (externer Link):
Renowned Photography Gallery Faces Eviction, Spiegel-Online

related Spiegel-online Links too „Gentrification“

21/07/2010 / bauinformant

„Das Glockenbachviertel ist nicht mehr zu retten“

Sie nennen sich „BÜF.F.E.L“ und protestieren mit ironischen Plakaten gegen die Gentrifizerung der Stadt. Ein Interview mit drei anonymen Künstlern

Sie kleben an Stromkästen, Hauswänden und vor Kneipen, besonders im Glockenbachviertel: Plakate, die sich auf ironische Weise mit der nächtlichen Lärmbelästigung in Szenevierteln auseinandersetzen und mit kurzen Sätzen mehr Ruhe, teurere Mieten und strengere Nachbarn fordern. Unterschrieben sind sie mit „BÜF.F.E.L“, einem Aktionsbündnis, das sich dem Kampf gegen die fortschreitende Gentrifizierung der Stadt verschrieben hat.

Zum Interview: „BÜF.F.E.L“, jetzt.sueddeutsche.de

16/07/2010 / bauinformant

Gentrifizierung in Berlin Mitte

Arm und sexy? Teuer und öde!

Von Pia-Luisa Lenz

Der Immobilienmarkt macht dem Mythos Berlin Mitte den Garaus. Immer mehr Kulturinstitutionen schließen oder wandern ab. Jetzt muss auch die renommierte Fotogalerie c/o Berlin weichen – für einen schicken Hotelkomplex.

Textausschnitt: […] Der drohende Auszug der renommierten Galerie hat dennoch Folgen – denn damit droht der Stadtteil endgültig kulturell zu veröden. Auf dem Weg von der Oranienburger Straße Richtung Hackesche Höfe findet man neben blitzblank sanierten Gebäuden und schicken Designer-Stores schon heute kaum noch die Pioniere, die das Viertel einmal prägten. Zwischen Systemgastronomie und Franchising ist c/o Berlin einer der letzten originellen Anlaufpunkte. […]

Zum vollständigen Presseartikel: Gentrifizierung in Berlin Mitte, spiegel.de

23/05/2010 / bauinformant

Kampf im Kiez: Kreative zum Fürchten

22.05.2010 | 18:05 |  von Norbert Philipp (Die Presse)

Viele Städte locken die „kreative Klasse“. Aber für manche bringt sie nicht nur Ideen, sondern auch Unheil: Durch Gentrifizierung, die Verdrängung der Bevölkerung etwa aus dem Hamburger Kiez und dem Wiener Grätzel.

Textausschnitt:

[…] Parolen aus Altona wie „Die Stadt gehört dir“ kennen die meisten Wiener nur aus der Werbung ihrer Verkehrsmittel. Etwas unbeholfen stehen die Wiener vor den Veränderungen in ihrer Stadt. Das liegt auch daran, dass für den Protest die Gegner fehlen. Die „kreative Klasse“ scheint sich in der Stadt mit Schmelztiegeltradition in die bestehenden Viertel zu mischen, wie die Milch in die Melange. Gentrifizierung existiert in Wien, laut Experten, nur in einer „Light“-Version. Denn die Stadt sei lange genug dagegen geimpft worden, mit bewussten Steuerungsinstrumenten: rigorosem Mietrecht, Blocksanierung, Gebietsbetreuung, gefördertem Wohnbau. Gentrifizierungsspuren sind trotzdem zu erkennen. Auch auf dem Karmelitermarkt, wo etwa das „Marktachterl“ Karriere von der Spelunke zum Szenewirtshaus gemacht hat. „Verdrängung findet hier weniger im Wohnraum statt. Sie zeigt sich im öffentlichen und sozialen Raum“, meint Huber. Wo sich Viertel verändern, versucht die Stadtpsychologin Ehmayer, die Bevölkerung zu animieren, zu „Verantwortung“ nämlich, und dazu, „die Stadt selbst in die Hand zu nehmen“. […]

Vollständiger Pressetext unter: Kampf im Kiez: Kreative zum Fürchten