Skip to content
01/01/2007 / bauinformant

Geschlossene Wohnkomplexe: gated communities

„Enklaven des Wohlbefindens“ in der wirtschaftsliberalen Stadt

Publikation von Dipl. Geograph Georg Glasze, Mainz 2001:

Textauszug:

„Leben hinter dem Doppelzaun: Immer mehr Amerikaner ziehen sich in festungsartige Siedlungen zurück“, titelt die Berliner Morgenpost 1997. „In den Megastädten der Südhalbkugel flüchten sich die Reichen in luxuriöse Wohnburgen“ berichtet Die Zeit im Frühjahr 20001. Das britische Lifestylemagazin Wallpaper meint gar, dass geschlossene Wohnkomplexe
der „am schnellsten wachsende Immobilien-Trend der Welt“ seien.

Seit den 90er Jahren sind geschlossene Wohnkomplexe, d. h. Apartmentanlagen sowie Einfamilien- bzw. Reihenhaussiedlungen mit Zugangskontrolle, zunächst vor allem in den USA in den Blickwinkel der Medien und der sozialwissenschaftliche Forschung gerückt (vgl. DAVIS 1990, MCKENZIE 1994, HAHN 1996, MARCUSE 1997, BLAKELY und SNYDER 1997, STARK 1998, LICHTENBERGER 1999, FRANTZ 2000, GMÜNDER u.a. 2000, LE GOIX 2001). Befragungsergebnisse des Community Associations Institute (CAI)4 lassen auf einen Boom geschlossener Siedlungen in den 80er und 90er Jahren schließen (vgl. Abb. 1). Demnach verzwanzigfachte sich die Zahl geschlossener Wohnkomplexe in den letzten 30 Jahren auf über 40.000.

Voltext der Publikation als pdf-Dokument (externer Link, 18 Seiten)

>>Download

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: