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18/02/2008 / bauinformant

Wir machen hier Integrationspolitik

18.02.2008
Von KLEINHUBBERT, GUIDO

Die Stadt Hamburg wagt ein soziales Experiment mit Sprengkraft: Sie siedelt Studenten in Problemvierteln an, um deren Ruf zu verbessern. Die Pioniere wehren sich gegen ihre Rolle als Vorhut der Veredelung.

Die Fahrt mit der S-Bahn über die Elbe dauert nur sechs Minuten. Doch wer vom Hamburger Hauptbahnhof kommt und an der Haltestelle „Veddel“ aussteigt, der hat die eine Welt verlassen und die andere erreicht.

Es ist eine Welt der Abgehängten, Bedürftigen und Fremden; versteckt hinter Hafenkränen, Bahngleisen und Containerterminals, eingezwängt zwischen Fluss und Schnellstraße. Die Veddel ist ein Stadtteil mit grassierender Armut und überdurchschnittlicher Kriminalitätsrate. Etwa 5000 Menschen wohnen hier in wuchtigen roten Backsteinbunkern. Fast 70 Prozent von ihnen sind Ausländer oder Menschen mit Migrationshintergrund, jeder Dritte lebt von Hartz IV.

Zum Originaltext:
UniSpiegel, 2008

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