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27/05/2009 / bauinformant

Potsdam eine aufgewertete Stadt?

Das Potsdam eine besondere Stadt ist, bekommen wir häufig zu hören. Erst kürzlich wurde Potsdam in eine weltweite Top10-Liste der authentischsten historischen Orte aufgenommen1. Doch nicht allein die kultur-historische Ausstrahlung macht ihre Besonderheit aus. Potsdam steht im Gegensatz zum allgemeinen Trend in Ostdeutschland: Hier gibt es keinen Bevölkerungsrückgang, sondern einen Zuwachs – und das nicht nur durch die Eingemeindung anderer Orte. Unlängst überschritt die Einwohnerzahl die 150.000 Marke und bis zum Jahr 2020 wird mit etwa 164.000 Einwohnern gerechnet. Potsdam ist laut Familienatlas 2007 die kinderfreundlichste Stadt Deutschlands2. Sie hat mit rund drei Prozent kaum Leerstand3 und ist mittlerweile das teuerste Wohngebiet in Ostdeutschland4. Was ist passiert?

Der stadtsoziologischen bzw. stadtgeografischen Begriff der Gentrifizierung (oder Englisch: Gentrification) umschreibt einen mehrdimensionalen Aufwertungsprozess von degradierten – also „heruntergekommenen“ – Stadtteilen. Das klingt auch logisch, denn nur wo es einen Investitionsbedarf gibt, lohnt sich die Investition. Die städtebauliche Situation nach der Wende in Potsdam ließ quasi keine andere Entwicklung erwarten, als das die durch Vernachlässigung, Verfall und Leerstand gezeichneten Altbauviertel baulich aufgewertet werden, sollte ein Flächenabriss verhindert werden. […]

Volltext unter: Hallo Potsdam

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