Skip to content
12/03/2010 / bauinformant

Städte nicht unter Naturschutz stellen

Von Matthias Iken 12. März 2010, 06:12 Uhr

Seitdem Künstler den Teilabriss des Gängeviertels verhindert haben, ist „Gentrifizierung“ zu einem geflügelten Wort geworden.

Hamburg. Wir leben in seltsamen Zeiten: Früher wollten nur Erzkonservative alles belassen wie es ist, der Erhalt des Status quo klang allen anderen wie eine Drohung in den Ohren. Heute hingegen birgt der Status quo etwas Verheißungsvolles – ach könnte doch alles so bleiben. Mit besonderer Wucht hält dieser Neokonservativismus Einzug in der Stadtentwicklung. Seitdem Künstler dankenswerterweise das Gängeviertel besetzt und dessen Teilabriss verhindert haben, ist ein Fremd- zu einem geflügelten Wort geworden: Gentrifizierung. Der Begriff hat inzwischen für viele einen so scheußlichen Klang wie Eiswinter, Steuerhinterziehung oder Hämorrhoiden. Allüberall kämpft man gegen das Gespenst der „Gentrification“.

Zum vollständigen Presseartikel: Hamburger Abendblatt

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: