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14/03/2010 / bauinformant

Das Problem der Gentrifizifierung

Was ist Gentrifizierung?
Ein kurzer Überblick über das Thema

Der Begriff wurde 1964 in der englischen Form „Gentrification“ erstmals von der deutsch-britischen Soziologin Ruth Sass in einem wissenschaftlichen Aufsatz verwendet. Er bezeichnet vereinfacht gesagt einen Prozess, in dem ehemals heruntergekommene oder für den Immobilienmarkt uninteressante innerstädtische Quartiere „aufgewertet“ werden.

Obwohl dieser Prozess in vielen Städten unterschiedlich abläuft, gibt es Gemeinsamkeiten:
– Miet- und Grundstückspreise steigen innerhalb weniger Jahre stark an,
– so dass wirtschaftliche schwächere Teile der Bevölkerung aus dem Stadtteil verdrängt werden. Anders gesagt: Wer nicht genug Geld hat, muss bei Miet- und Preiserhöhungen passen und wegziehen.

Dieser Prozess kann aus einer Eigendynamik heraus passieren, weil Stadtteile nach der ersten „Invasion“ von Studenten, Künstlern und autonomen Gruppen hip werden und die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen erhöhen, was wiederum Investoren auf den Plan ruft.

Oft wird er aber auch von den Stadtverwaltungen aktiv unterstützt: Die überlassen die nötige Sanierung privaten Investoren, um die kommunalen Haushalte zu entlasten. Dafür erhalten die Investoren im Gegenzug freie Hand, aus den aufgewerteten Stadtteilen Profit herauszuholen. Ein weiterer Anstoß seitens Stadtverwaltungen und -entwicklungsgesellschaften sind „Modernisierungsprojekte“ von Straßenzügen oder öffentlichen Plätzen (z.B. Schulterblatt oder Spielbudenplatz).

Volltext unter: Let`s Gentropoly

außerdem auf o. g, Website:

Was ist Gentrifizierung?
Erkenntnisse aus der Stadtforschung
Vorgänge in St. Pauli und Schanze
Gegenkonzepte
Links

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