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18/03/2010 / bauinformant

Gentrification in der Medina von Marrakech

von: Anton Escher, Sandra Petermann, Birgit Clos, Uni Mainz

Die Bausubstanz der Wohnhäuser in den Altstädten des Maghreb verfällt und kann nicht erhalten werden! Vielfältige Planungsvorschläge zur Rettung der islamisch-orientalischen Altstädte wurden bislang nur rudimentär umgesetzt.

Auch die Aufnahme einiger Altstädte in das Programm des Weltkulturerbes der UNESCO ändert daran nichts. In der letzten Dekade des 20. Jhs. kann man indessen einen Erneuerungsprozess der Bausubstanz in mehreren Altstädten des Maghreb beobachten, der weltweit als Gentrification bekannt ist. Ein herausragendes Beispiel für diesen Prozess ist die Medina der marokkanischen Stadt Marrakech.

ie Aufnahme der maghrebinischen Altstädte von Algier, Kairouan, Sousse, Tunis, Fès, Marrakech, Meknès und Tétouan in die Welterbe-Liste der UNESCO trägt der kulturellen Bedeutung einzelner Bauwerke und geschlossener Stadtensembles für die Weltgesellschaft Rechnung. Bereits die kolonialzeitliche Stadtplanungspolitik des ersten Generalresidenten in Marokko, Marschall Louis H. G. Lyautey (1912–1924), welche die Altstädte
räumlich und sozial isoliert, steht im Zeichen der Konservierung und Restauration städtischer marokkanischer Traditionen. (…)

Vollständiger Text als pdf-Dokument (externer Link, 8 Seiten)

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