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03/05/2010 / bauinformant

Stadtplanung – Yuppies raus!

Luxussanierung – ein Horror für die Bewohner günstiger Stadtviertel. Ihr Protest findet jetzt öfter Gehör bei Stadtplanern

Proteste gegen Privatisierung sind auf Sankt Pauli nichts Neues. Dieses Mal aber fliegen keine Steine. Die Häuser sind nicht besetzt. Etwa 100 Anwohner haben sich nach Angaben von NoBNQ zusammengetan, sie sind alt, jung, erwachsen gewordene Hausbesetzer, Studenten, Künstler, alteingesessene Bürger. Statt andere Initiativen als zu links, zu rechts oder zu mittig auszuklammern, arbeitet man nun quer durch die Stadt über das Netzwerk »Recht auf Stadt« zusammen. Und noch etwas ist neu: Die Gegner sind nicht nur dagegen. Sie sind auch dafür: Sie wollen das Bernhard-Nocht-Quartier zurückkaufen und ihre Vision des Viertels verwirklichen. Knapp zehn Millionen Euro sollen die Grundstücke kosten, plus Sanierungskosten – eine Menge Geld für eine Bürgerinitiative. NoBNQ arbeitet deswegen mit dem Mietshäuser Syndikat zusammen, das bundesweit 50 selbst organisierte Hausprojekte und 17 weitere Initiativen betreut. Private Geldgeber habe man bereits an der Hand, versichert NoBNQ-Mitstreiter und Anwohner Stefan Simonis.

Vollständiger Presseartikel: zeit.de

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