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22/05/2010 / bauinformant

Richard Price, „Cash“ – Gentrifizierung in der Literatur

22.05.2010 02:00 Uhr

von Christoph Schröder, Der Tagesspiegel

New York als Hauptfigur und Rhythmusgeber: Richard Prices grandioser Roman „Cash“ ist nur an der Handlungsoberfläche ein Krimi.

Die Lower East Side von New York ist ein Stadtteil im Wandel, und das bereits seit vielen Jahrzehnten. War die Bevölkerung zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch zu mehr als der Hälfte jüdisch geprägt, zogen nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkt Einwanderer aus Asien und Lateinamerika in das Viertel. Die größte Umwälzung allerdings erlebt die Lower East Side gegenwärtig durch die Gentrifizierung, die dafür sorgt, dass soziale Gegensätze hart aufeinanderprallen, Interessenslagen sich gegenüberstehen, Revierkämpfe ausgefochten werden.

Die Lower East Side ist der eigentliche Held von Richards Prices Roman „Cash“, der heute in deutscher Übersetzung erscheint – ein mehr als 500 Seiten starkes Buch, dem ein Stadtviertel auf so faszinierende wie virtuose Weise seinen Rhythmus gibt. […]

Vollständiger Pressetext:  Bargeld hat nichts zu lachen

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