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23/05/2010 / bauinformant

Kampf im Kiez: Kreative zum Fürchten

22.05.2010 | 18:05 |  von Norbert Philipp (Die Presse)

Viele Städte locken die „kreative Klasse“. Aber für manche bringt sie nicht nur Ideen, sondern auch Unheil: Durch Gentrifizierung, die Verdrängung der Bevölkerung etwa aus dem Hamburger Kiez und dem Wiener Grätzel.

Textausschnitt:

[…] Parolen aus Altona wie „Die Stadt gehört dir“ kennen die meisten Wiener nur aus der Werbung ihrer Verkehrsmittel. Etwas unbeholfen stehen die Wiener vor den Veränderungen in ihrer Stadt. Das liegt auch daran, dass für den Protest die Gegner fehlen. Die „kreative Klasse“ scheint sich in der Stadt mit Schmelztiegeltradition in die bestehenden Viertel zu mischen, wie die Milch in die Melange. Gentrifizierung existiert in Wien, laut Experten, nur in einer „Light“-Version. Denn die Stadt sei lange genug dagegen geimpft worden, mit bewussten Steuerungsinstrumenten: rigorosem Mietrecht, Blocksanierung, Gebietsbetreuung, gefördertem Wohnbau. Gentrifizierungsspuren sind trotzdem zu erkennen. Auch auf dem Karmelitermarkt, wo etwa das „Marktachterl“ Karriere von der Spelunke zum Szenewirtshaus gemacht hat. „Verdrängung findet hier weniger im Wohnraum statt. Sie zeigt sich im öffentlichen und sozialen Raum“, meint Huber. Wo sich Viertel verändern, versucht die Stadtpsychologin Ehmayer, die Bevölkerung zu animieren, zu „Verantwortung“ nämlich, und dazu, „die Stadt selbst in die Hand zu nehmen“. […]

Vollständiger Pressetext unter: Kampf im Kiez: Kreative zum Fürchten

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